GIER - Wie weit würdest du gehen?

Roman
Der neue Bestseller vom Blackout-Autor

Höher, schneller, weiter ... Bis eine gewaltige Krise ALLES infrage stellt!

Ein rasanter Thriller, der den Finger auf den wunden Punkt unserer Gesellschaft legt, vom »Meister der düsteren Vision.« ZDF
»Stoppt die Gier!«, rufen sie und »Mehr Gerechtigkeit!«. Auf der ganzen Welt sind die Menschen in Aufruhr. Sie demonstrieren gegen drohende Sparpakete, Massenarbeitslosigkeit und Hunger – die Folgen einer neuen Wirtschaftskrise, die Banken, Unternehmen und Staaten in den Bankrott treibt. Nationale und internationale Konflikte eskalieren. Nur wenige Reiche sind die Gewinner. Bei einem Sondergipfel in Berlin will man Lösungen finden.
Der renommierte Nobelpreisträger Herbert Thompson soll eine Rede halten, die die Welt verändern könnte, denn angeblich hat er die Formel gefunden, mit der Wohlstand für alle möglich ist. Doch dazu wird er nicht mehr kommen. Bei einem Autounfall sterben Thompson und sein Assistent – aber es gibt einen Zeugen, der weiß, dass es Mord war, und der hineingezogen wird in ein gefährliches Spiel. Jan Wutte will wissen, was hinter der Formel steckt, aber die Mörder sind ihm dicht auf den Fersen …

»Eine rasante Flucht durch die Berliner Hausbesetzer-Szene und Nobelhotels hält den Leser über 448 Seiten in Atem. Die komplexe Wirtschaftstheorie der britischen Wissenschaftler hat Elsberg dafür in eine simple Bauernfabel verpackt.« Deutschlandfunk Kultur

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  • Gute Idee, aber leider nicht neu...

    Von: AlexR Datum: 30. August 2020

    Lieber Marc,

    mit großer Leidenschaft habe ich gerade Dein neuestes Werk verschlungen, es wird mir mit einem lachenden und einem weinenden Auge in Erinnerung bleiben.

    Dein Kerngedanke und die Grundaussage sind natürlich vollkommen richtig, dass Empathie und Kooperation das Leben aller reicher and lebenswerter machen würden. Wenn sie von allen gleichermaßen betrieben würden... theoretisch. In der Praxis hat das jedoch vor langer Zeit schon eine Gruppe von Menschen für sich erkannt und schöpfen den von Dir beschriebenen Mehrwert der Kooperation für sich selbst ab: Priester, Könige oder Kanzler zum Beispiel, die nichts selbst produzieren und statt dessen von dem gesellschaftlich geschaffenen Mehrwert der kooperativen Produzenten leben.

    Um ihren Status aufrecht zu erhalten benötigen Sie herrschaftssichernde Instrumente wie Polizisten und Beamte, was weitere Teile des Mehrwerts auffrißt, Armeen um ihre Einflußsphären gegeneinander abzusichern und Staatssicherheitsdienste um diese Instrumente der Macht kontrollieren zu können. Der real verfügbare Teil der Allmende schrumpft so weiter und weiter, je mehr je komplexer die staatlichen Systeme werden.

    Es geht also neben dem von Dir so genial geschriebenen Problem der kannibalistischen Konkurrenzwirtschaft gegenüber einer kooperativen Gemeinschaftlichkeit auch um die Reduktion dieses Wasserkopfes, den die Macht selbst geschaffen hat. Um weniger Staat und um mehr Selbstbestimmung, so wie schon von den alten Anarchisten wie Proudhon und Bakunin beschrieben, bevor sie sich auf die schnelle Herbeiführung ihrer Ideale mit gewaltsamen Mitteln versteiften. Die Gewalt meinten sie zu benötigen, weil die Menschen eben leider nicht alle von sich selbst heraus altruistisch und empathisch handeln, sondern das Leben als ein einziges Machtstreben (Nietzsche) interpretieren, was auch durch das Prinzip der individuellen Meinungsfreiheit moralisch gedeckt ist... Freiheit ist immer auch die Freiheit der Andersdenkenden (Luxemburg).

    Diese Dilemma aufzulösen zu versuchen, neue Ansätze zu finden und gegen die aufziehende Sturmfront anzuschreiben, das hast Du mit deinem Roman "Gier" getan und dafür danke ich Dir aus ganzem Herzen.

    Sincerely Yours,
    AlexR

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  • Thema so aktuell wie nur irgend möglich - ich habe das Buch geschwartet!

    Von: Petra Rode Datum: 19. August 2020

    Lieber Marc, Vielen Dank, dass Sie das hoch aktuelle Thema so spannend aufgegriffen haben, auch wenn bei mir beim Lesen das politische Thema überwogen hat. Ich beschäftige mich schon lange mit der Frage wie eine Gesellschaft gestaltet werden könnte, um allem gerecht zu werden, wobei ich gelegentlich wirklich gedacht habe, dass Sie versucht haben, die Ideen aus dem damaligen Osten umzu setzen, was nicht gelungen ist, da es an der Gier der "Mächtigen" gescheitert ist. (Und an vielem anderen mehr). Ich würde mir wünschen, über den fachlichen Inhalt zu diskutieren, alles habe ich nicht verstanden, und ich denke, so ganz so einfach ist es nun auch wieder nicht.
    Nochmals herzlichen Dank, bin gepannt auf das nächste Buch.
    Ihre Petra Rode

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  • Interessantes Thema, stimmt aber nicht ganz so nachdenklich wie Blackout

    Von: Raeubertochter76 Datum: 24. Juli 2020

    Ein Buch von Marc Elsberg ist für mich eigentlich immer ein Garant für einen gut recherchierten, spannenden Wissenschaftsthriller, der mich zumeist mit viel Stoff zum Nachdenken zurücklässt.
    Und da ich selbst einen wirtschaftswissenschaftlichen Hintergrund habe, fand ich sein gewähltes Thema für „Gier“ natürlich ganz besonders spannend.
    Wenngleich mich das Buch nicht wirklich enttäuscht hat, so genial wie „Blackout“ war es nicht. Damit konnten aber auch „Zero“ und „Helix“ nicht mithalten.
    Handlung
    Kurz gesagt: Die Geschichte ist ein ständiger Mix aus Verfolgungsjagd und ökonomischer Vorlesung.
    Charaktere
    Die Ausgestaltung der Charaktere dient der Lesbarkeit und Vereinfachung der Thematik. Dabei wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt.
    Der Protagonist Jan Wutte, ein „einfacher“ Krankenpfleger, dient als Vermittlungshilfe komplexer Zusammenhänge. Er stellt die Fragen, die dem Leser durch den Kopf gehen. Beantwortet werden sie von der zweiten Hauptfigur, dem Millionär Fitzroy Peel, ein hochintelligenter Analyst mit Faible für ökonomische Konzepte und Mathematik.
    Unterstützt werden sie von einer Gruppe ökonomischer Widerstandskämpfer, gebildet und gut vernetzt – also alles andere als ein „chaotischer Demo-Haufen“.
    Ihnen gegenüber stehen zum einen zwei Söldner, angeheuert von dem großen Unbekannten, und zum anderen zwei Polizisten; die unterschiedlicher nicht sein könnten.
    Sprachstil
    Marc Elsberg schreibt spannend und temporeich. Manchmal fühlte ich mich an Frank Schätzing oder Dan Brown erinnert, bei Ersterem wären jedoch vermutlich mehr Leute gestorben und Letzterer hätte die Verfolgungsjagd wohl mit einigen touristischen Highlights versehen.
    Das Buch eignet sich daher leider nicht für meine literarische Weltreise, da der Schauplatz Berlin beim Lesen wenig präsent erscheint.
    Ich muss gestehen, dass mir der Sprachstil manchmal etwas zu salopp war, wenn es um umgangssprachliche Dialoge ging.
    Thematik
    Grundgedanke des Buches ist der kürzlich erfolgte mathematische Beweis, dass Kooperation Wachstum und Wohlstand mehr fördert als Nicht-Kooperation.
    Um die Mathematik dahinter zu verdeutlichen, bedient sich der Autor der sog. Bauernfabel.
    Was mir dabei gut gefallen hat, sind die Graphiken zur Veranschaulichung der Theorie. Das hätte ich jetzt in einem Thriller nicht unbedingt erwartet.
    Doch leider wird die gezeichnete Bedrohung nicht so deutlich, wie bei Blackout, Zero oder Helix. Das Buch hat einfach nicht den gleichen schauderhaften Nachhall wie seine Vorgänger.
    Cover
    Das Cover passt für mich nicht wirklich zum Inhalt, das Containerschiff lässt zwar Handel und Export vermuten, nicht aber eine Debatte über Kommunismus versus Kapitalismus.
    Fazit
    Ich hoffe, die Rezension kommt nicht zu negativ rüber, denn mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Da die Thematik jedoch ausgesprochen komplex und voller Fachbegriffe ist, die nicht alle (ausreichend) erklärt werden, wäre eine Affinität zu Ökonomie und Mathematik sowie ein gewisses wirtschaftswissenschaftliches Grundverständnis sicher von Vorteil.
    „Gier“ bietet ein wissenschaftliches Rätsel, Konzepte und Theorien aus Wirtschaft und Mathematik, eine Verfolgungsjagd durch Berlin – dazu Intrigen, Macht und Politik sowie unfähige Polizisten und gut organisierte Rebellen.
    Hört sich doch spannend an oder?

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  • Ich fands gut

    Von: Thomas Datum: 6. Juli 2020

    Mich persönlich hat das Buch auf die Reise mitgenommen und wenn ich die aktuelle, durch Corona in der Krise befindliche, sozioökonomische Realität betrachte, trifft das Buch auch aktuelle Themen. Mag sein, dass der Krimi-Faktor etwas zurückbleibt und die Handlung in Teilen Stereotype bedient, doch zusammengefasst, hat mich das Buch gefesselt und die zugrundeliegende Theorie zu Recherche animiert.

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  • Leider nicht überzeugend

    Von: Buchmagie Datum: 21. Juni 2020

    Stell dir vor, du willst bloß erste Hilfe bei einem Autounfall leisten und gerätst plötzlich ins Visier eiskalter Killer und wenn das noch nicht genug ist, ist auch noch die Polizei hinter dir her, die seltsamerweise dich für einen skrupellosen Mörder hält.
    Herzlich Willkommen im Ausgangsszenario von Marc Elsberg's aktuellem Thrillerstreich: "Gier - Die Welt am Abgrund". Nachdem mich Elsbergs Debüt "Black Out" wie so viele andere in Euphoriestürme ausbrechen ließ und mir gleichzeitig ein mehr als unbehagliches Gefühl bescherte, als bei der eigenen Selbstreflexion klar wurde, wie sehr man eigentlich vom Stromnetzwerk abhing und wie angreifbar man damit war, war ich natürlich sehr gespannt etwas Neues von Elsberg zu lesen.
    Am Ende der Lektüre von "Gier", war ich allerdings enttäuscht. Die Geschichte über eine Welt in der nächsten Wirtschaftskrise und dem Altenpfleger Jan Wutte, der zufällig ins Visier von Auftragskillern gerät, ist ganz nett, mehr aber auch nicht. Auch den erzählerischen Aspekt mit der revolutionären Idee eines Nobelpreisträgers, mit der er ein ganzes System zum Einsturz bringen und neu aufzubauen gedachte, konnte mich am Ende nicht überzeugen.
    Es fehlte der Geschichte der Glanz, die Originalität und den unverwechselbaren Realismus, den man noch mit "Black Out" verbunden hat.
    Ein Unschuldiger, der eigentlich nur helfen wollte und einen ehrbaren Beruf ausübt, bei dem er überdies auch noch schlecht bezahlt wird, dieses Szenario gab es zudem außerdem auch schon so oft, das es im Zusammenhang mit der Geschichte oft schwerfällig und nicht überzeugend wirkte. Zudem nahm es auch noch fast den gesamten Realitätsanspruch aus der Handlung und Elsbergs Romane leben eigentlich von den fast schon beängstigenden realen Handlungssträngen.
    Sicherlich sind die anderen behandelten Themen im aktuellen Elsberg Thriller auch uns bekannte Themen. Klimawandel, die immer mehr wachsende Schneise zwischen reich und arm, das Erstarken einer besorgniserregenden rechten Bewegung, doch ungeachtet ihrer Priorität werden sie hier leider zu wenig angeschnitten und bleiben somit eher Nebenthemen.
    Die immer wieder angeschnittene mathematische Komponente in "Gier" war manchmal durchaus interessant, doch weiß ich am Ende nicht, ob mir das nötige mathematische Wissen dafür gefehlt hat, denn nach manchen Abschnitten hatte ich nicht wirklich mehr das Gefühl der Handlung folgen zu können.
    Während der Lektüre gab es demnach einige Schwierigkeiten für mich zu überwinden und da mich das Ende des Romans auch nicht überzeugen konnte,
    bleibt "Gier" leider für mich ein gewöhnlicher Thriller, der schnell wieder aus dem Gedächtnis verschwinden wird.

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Pressestimmen

  • »Ob man Marc Elsbergs Krimis wie getarnte Sachbücher liest, wie ein Kritiker einmal geschrieben hat, oder doch nur als reine Unterhaltung, bleibt einem selbst überlassen. Sicher ist, der Mann beherrscht sowohl das eine als auch das andere.« Sophie Weilandt/3sat Kulturzeit

  • »Nun hat der Meister der düsteren Vision mit ›GIER‹ erstmals ein gesellschaftspolitisches Thema aufgegriffen. […] Der Thriller unterhält fesselnd.« ZDF „Mittagsmagazin“

  • »Marc Elsberg gelingt ein spannender Thriller mit aktuellen zeitpolitischen Bezügen.« Westdeutsche Allgemeine Zeitung

  • »Marc Elsberg ist ein Experte für beklemmende Wissenschafts- und Technik-Thriller.« Brigitte

  • »Ein rasanter Ökonomie-Thriller.« freundin

  • »Mit GIER ist Marc Elsberg ein mitreißender Krimi gelungen, der unser Verständnis von Wirtschaft völlig auf den Kopf stellen könnte.« ORF ZIB1

  • »Keiner schreibt derzeit fesselndere Gesellschafts-Thriller als der Wiener Autor Marc Elsberg.« Express

  • »Akribie ist bei Elsberg eine Spielart von Leidenschaft. Er verbreitet in seinen Büchern keine ungesicherten Tatsachen, seine Erzählstoffe sind gründlich recherchiert.« Profil

  • »Elsberg verknüpft Fiktion und Realität zum spannenden Plot.« Hamburger Abendblatt

  • »Bestseller-Autor Marc Elsberg hat sich für seinen neuen Page-Turner wieder ein brisantes aktuelles Thema ausgesucht: das Ungleichgewicht in der kapitalistischen Gesellschaft.« Kronen Zeitung

  • »Marc Elsberg verpackt das unglaublich unterhaltsam. […] Am Ende des Buches, da guckst du ein bisschen anders auf die Wirtschaftswelt in der wir leben, das zeichnet ja seine Thriller aus […] und hier fragen wir uns am Ende, ob es nicht doch noch was anderes als individuelle Gier gibt, was uns allen dann Wohlstand bringen könnte.« Christian Beisenherz / WDR 2 "Krimitipp"

  • »Marc Elsberg hat ein gutes Gespür für hochaktuelle Themen.« Glamour

  • »Spannung ist in diesem Thriller garantiert.« Tirolerin

  • »Dass seine Romane stets auf seriösen, wissenschaftlichen Theorien beruhen, ist Elsbergs Markenzeichen. […] Die Leser lieben diesen Stil.« Focus

  • »Der erfolgreiche Autor Marc Elsberg versetzt seine zahlreichen Leser immer wieder in packende Spannung.« Maxima (Österreich)

  • »Marc Elsberg versteht es, zu fesseln.« Neue Westfälische

  • »Marc Elsberg schreibt erschreckend realitätsnahe Krimis.« Lüneburger Zeitung

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