EDEN - Wenn das Sterben beginnt

Thriller
Der rasante neue Thriller des Bestsellerautors von BLACKOUT

Wenn das Sterben beginnt – der neue rasante Thriller von SPIEGEL-Bestsellerautor Marc Elsberg

»Mit einem untrüglichen Gespür für die Themen unserer Zeit holt Marc Elsberg uns aus der Komfortzone und macht uns bewusst, wie zerbrechlich unser vermeintlich sicheres, modernes Leben ist.« Die Niederösterreicherin

Frühjahr: In der Karibik attackiert ein Riesenkalmar vor den Augen entsetzter Touristen einen Walhai. In der Bucht von Triest treiben Schwärme toter Fische. Im Amazonas verdorrt der Boden. Lokale Einzelphänomene der Natur – so scheint es. Doch weltweit beginnt etwas zu kippen …

Als das neue KI-Programm des IT-Experten Piero Manzano Alarm schlägt, ist die Prognose eindeutig: Binnen Monaten droht eine globale Megakrise. Gemeinsam mit dem reichweitenstarken Influencer Linus Strand und der jungen Meeresbiologin Sarah Keller macht Piero die Warnung öffentlich – und sie alle damit zur Zielscheibe. Mächtige Gegenspieler tun alles, um sie zum Schweigen zu bringen, während sich am Horizont ein Sturm zusammenbraut …

Lesen Sie auch die anderen brisanten Thriller von Marc Elsberg wie BLACKOUT und CELSIUS.

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  • Wissenschaftsthriller

    Von: Gianna_Bookwormscorner89 Datum: 3. März 2026

    🕹️ THRILLER
    🕹️ ENVIRONMENTAL DISASTER
    🕹️ ARTIFICIAL INTELLIGENCE
    🕹️ MONEY VS NATURE

    Als Manzanos KI zur Analyse weltweiter Parameter eine systemische Multikrise vorhersagt, schlägt er Alarm - aber niemand will es hören. Erst, als sich die Katastrophen häufen, Menschenleben in Gefahr geraten und Investoren abspringen, wird die Situation ernst genommen…

    »Wenn die Kleinsten, verschwinden, fallen auch die Größten.«

    Der Plot des Thrillers entfaltet sich als systemische Bedrohung, in der ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Krisen ineinandergreifen und sich gegenseitig verstärken. Die Storyline konzentriert sich nicht auf Einzelereignisse, sondern auf vernetzte Dynamiken komplexer Systeme. Es entsteht eine beklemmende Realitätsnähe, die weit über klassische Katastrophenszenarien hinausgeht.

    Systemanalytiker Piero Manzano überzeugt erneut als analytischer Gegenpol zu politischer Ignoranz und wirtschaftlicher Opportunität. Seine Perspektive verbindet technologische Kompetenz mit moralischer Verantwortung. Ergänzt wird er durch seinen Influencer Neffen Linus sowie die Meeresbiologin Sarah. Piero und Sarah liefern den fachlichen Input, während Linus Reichweite, Charisma und digitales Know-how einbringt. Humor lockert die Handlung, ohne die Dramatik zu relativieren. Gleichzeitig thematisiert der Roman die ambivalente Rolle sozialer Medien zwischen Aufklärung und Diskreditierung.

    Das Setting reicht von bedrohten Ökosystemen bis zu globalen Machtzentren. Versteppung im Amazonasgebiet, sinkende Planktonblüten und Bodendegradation bilden konkrete Symptome einer systemischen Multikrise. Die neue KI erkennt Zusammenbrüche, bevor sie sichtbar werden. Sie misst Dynamik statt Statistik und analysiert Systeme statt Einzelfälle. Daraus ergibt sich die zentrale moralische Spannung zwischen frühzeitiger Veröffentlichung und der Gefahr kollektiver Panik.

    Kurze Kapitel, wechselnde Schauplätze und ein wachsender Figurenkreis erzeugen hohes Tempo und anhaltende Unruhe. Mit jeder Seite steigert sich die Eskalation, während politische Akteure Prognosen negieren und wirtschaftliche Interessen dominieren. Das Ergebnis ist ein erschreckend realistisches Rennen gegen Zeit und Verharmlosung. Elsberg verbindet Fakten und Spannung mit außergewöhnlicher Konsequenz und schafft einen Thriller, der zugleich unterhält und intellektuell herausfordert.

  • Ein Denkanstoß in Romanform

    Von: Andreas Datum: 2. März 2026

    „Ok, jetzt habe ich genug“.
    Kann es jemand der Natur verübeln, wenn sie nicht mehr zusehen möchte, wie die Menschen den Planeten zugrunde richten?

    Darum geht es in diesem Thriller

    Im Zentrum des Romans steht die Idee, mithilfe eines hoch entwickelten KI-Systems die kommenden Entwicklungen der eskalierenden Klimakrise zu berechnen. Die KI analysiert riesige Datenmengen und entwickelt Szenarien, die nicht nur mit hoher Wahrscheinlichkeit vorhersagen, was wann und wo eintreten wird; alles das wird auch bald zum Spielball von finanziellen Interessen. Die Prognosen sind radikal – und deshalb für viele mächtige Akteure unbequem.

    Während die vorhergesagten Naturkatastrophen eintreten, wird deutlich, dass die Krise (somit auch unsere überaus reale eigene Krise) längst nicht mehr nur eine ökologische ist. Wirtschaftliche Interessen, geopolitische Machtspiele und gesellschaftliche Ungleichheit greifen ineinander. Einige wenige Entscheidungsträger versuchen, die Kontrolle über das System zu erlangen oder dessen Erkenntnisse zu unterdrücken, wenn sie ihren eigenen wirtschaftlichen Interessen widersprechen.

    Die Handlung folgt mehreren Figuren aus Wissenschaft, Politik und Aktivismus, deren Wege sich kreuzen, während sich die globale Lage zuspitzt. Stück für Stück enthüllt der Roman, wie eng Klima, Wirtschaft und gesellschaftliche Stabilität miteinander verwoben sind – und wie schnell das gesamte Gefüge ins Wanken geraten kann, wenn die unübersehbaren Beweise ignoriert werden.

    Beeindruckend im Realitätsbezug

    Besonders eindrucksvoll ist das intensive Aufzeigen der Entwicklungen, die nicht nur zur Klimakrise geführt haben, sondern auch das gesellschaftliche Fundament der Menschheit erschüttern. Elsberg schildert detailliert, wie kurzsichtige politische Entscheidungen, wirtschaftliche Gier und Machtstreben eine Dynamik erzeugen, die kaum noch zu kontrollieren ist.

    Im Buch ist es nicht „die Menschheit“ als abstrakte Einheit, die versagt, sondern vielmehr eine kleine Gruppe einflussreicher Akteure, die offensichtliche Warnzeichen ignoriert. Entscheidungen werden aus Eigennutz getroffen – mit dem Ziel, den eigenen Vermögenszuwachs zu sichern oder politische Macht zu erhalten. Dass dadurch die Lebensgrundlagen eines Großteils der Weltbevölkerung bedroht oder sogar zerstört werden könnten, spielt für diese Kreise kaum eine Rolle.

    Gerade diese schonungslose Darstellung struktureller Verantwortungslosigkeit macht das Buch so eindringlich. Elsberg schafft es, komplexe ökonomische und ökologische Zusammenhänge verständlich aufzubereiten, ohne sie übermäßig zu vereinfachen. Der Roman wirkt erschreckend plausibel – viele geschilderte Szenarien erscheinen nicht als ferne Dystopie, sondern als logische Fortschreibung gegenwärtiger Entwicklungen.

    Darüber hinaus erkennt man die fundierte Recherche, die Elsberg für dieses Buch betrieben hat. Wissenschaftliche Hintergründe zu Klimamodellen, technologischen Lösungsansätzen und geopolitischen Abhängigkeiten sind sorgfältig eingearbeitet. Das verleiht dem Thriller eine hohe Glaubwürdigkeit und verstärkt seine Wirkung.

    Ein kritischer Blick auf den Roman

    Gerade die inhaltliche Dichte ist nach meinem Geschmack zugleich auch eine Schwäche des Romans. Die intensive Recherche scheint dazu geführt zu haben, dass sehr viele Themen, Ereignisse und Konfliktlinien in die Handlung integriert werden sollten. Zahlreiche politische Verstrickungen, wissenschaftliche Details und gesellschaftliche Entwicklungen buhlen nahezu gleichzeitig um Aufmerksamkeit.

    Dadurch gerät der eigentliche Thriller-Aspekt zeitweise in den Hintergrund. Statt klarer dramaturgischer Zuspitzung entsteht stellenweise ein Überangebot an Informationen. Manche Szenen wirken eher wie illustrierte Fachanalysen als Bestandteil einer spannenden Handlung. Für Leserinnen und Leser, die vor allem Nervenkitzel erwarten, kann dies die Dynamik bremsen.

    Auch die Vielzahl an Figuren und Schauplätzen erfordert hohe Konzentration. Zwar unterstreicht dies die globale Dimension des Problems, doch es erschwert bisweilen die emotionale Bindung an einzelne Charaktere (für deren literarische Ausgestaltung bei all den anderen Themes des Buches nur noch wenig Raum bleibt)

    Zusammengefasst

    „EDEN – Wenn das Sterben beginnt“ ist ein hochaktueller, dichter und abschnittsweise verstörender Thriller, der weit über reine Spannung hinausgeht. Marc Elsberg zeichnet ein in Summe düsteres Bild einer Welt, in der Klimakrise, wirtschaftliche Interessen und gesellschaftliche Instabilität untrennbar miteinander verbunden sind. Besonders stark ist die Analyse der Mechanismen, die durch kurzsichtige Entscheidungen und Gier ausgelöst wurden – und die das globale Gleichgewicht gefährden.

    Die enorme inhaltliche Fülle und die Vielzahl an Themen können die Spannung zwar gelegentlich überlagern, doch genau diese Detailtiefe macht den Roman zugleich so relevant. „Eden“ ist kein leichter Thriller für zwischendurch, sondern ein Denkanstoß in Romanform – beunruhigend, komplex und erschreckend nah an der Realität.

  • Spannender und nachdenklich machender Umwelt-Thriller

    Von: H aus M Datum: 1. März 2026

    Der Roman beginnt zunächst harmlos mit einer typischen Urlaubsszene, bei der Urlauber einen Tauchgang machen. Doch bei eben diesem Tauchtrip, geleitet von der Meeresbiologin Sarah Keller, attackiert plötzlich ein Riesenkalmar vor den Augen der Taucher einen Walhai. Der vor Ort weilende Influencer Linus Strand filmt diese Szene für seine Community und ahnt da noch nicht, dass es plötzlich weltweit zu weiteren mysteriösen Ereignissen kommen wird. Parallel dazu tritt Piero Manzano, Entwickler einer hoch entwickelten Künstlichen Intelligenz, auf den Plan. Seine auf verfügbaren Daten und Prognosen aufgebaute KI prophezeit eine globale Katastrophe in 159 Tagen.
    Als Piero, Sarah und Linus, die auf die Gefahr hingewiesen haben, zur Zielscheibe mächtiger internationaler Geschäftemacher werden, entwickelt sich ein spannender, fesselnder und zum Nachdenken anregender Umwelt-Thriller.
    Der Autor untermauert die mitreißende Handlung mit zahlreichen wissenschaftlichen Tatsachen und Zahlenbeispielen. Allerdings waren mir gerade diese Informationen teilweise zu viel, obwohl mir klar ist, dass sie dem fiktiven Umweltdrama damit den Bezug zur Realität geben sollen. Sehr eindringlich zeigt Marc Elsberg in dem Thriller einerseits auf, dass ein weltweit gemeinsames Handeln dringend notwendig ist um anstehende Probleme lösen zu können und andererseits, dass gerade dieses gemeinsame Handeln das schwierigste Unterfangen dabei sein wird.
    Fazit: Eindrückliches und zum Umdenken anregendes Umweltdrama - absolut empfehlens- und lesenswert.

  • Packender, bestens recherchierter Umweltthriller

    Von: Sigismund von Dobschütz / Buchbesprechung Datum: 25. Februar 2026

    Vor fast 15 Jahren schilderte der österreichische Schriftsteller Marc Elsberg (59) in seinem internationalen Bestseller „Blackout. Morgen ist es zu spät“ die verheerenden Folgen eines europaweiten Stromausfalls. Ausgangspunkt des Thrillers war die Warnung des italienischen Informatikers Piero Manzano vor einem gefährlichen Hacker-Angriff. Auch in seinem neuen, im Februar beim Verlag Blanvalet veröffentlichten Wissenschaftsthriller „Eden. Wenn das Sterben beginnt“ ist es wieder Piero Manzano als Entwickler einer hoch entwickelten Künstlichen Intelligenz (KI), der aufgrund der Auswertung weltweit verfügbarer Daten und daraus sich ergebender Prognosen vor schwersten Umweltschäden warnt, die sich zu einer globalen Katastrophe mit unabsehbaren Folgen entwickeln können.
    Schon das für einen Roman ungewöhnliche Titelbild, auf dem der nur schwach erkennbare Titel „Eden“ mit einem dicken giftgelben X unkenntlich gemacht ist, macht deutlich, dass es den paradiesischen Garten Eden nicht mehr gibt und das Sterben unserer Umwelt mit der Überbevölkerung unseres Planeten, spätestens aber mit Beginn des Industrie-Zeitalters und der auf Niedrigpreis ausgerichteten Massenproduktion begann.
    Der Roman beginnt zunächst harmlos mit den auf seinem Social-Media-Kanal vom 23-jährigen Influencer Linus Strand aus der Karibik geteilten schönen Urlaubsbildern von Sommer, Sonne, Strand und Meer. Doch beim Ausflug eines Touristenboots zum Tauchen, geleitet von der gleichaltrigen Meeresbiologin Sarah Keller, attackiert plötzlich ein Riesenkalmar vor den Augen der Taucher einen Walhai. Keller folgert, dass dem in der Tiefsee lebenden Kalmar nach dem Sterben des Planktons die Nahrungsquelle versiegt ist, weshalb er zur Nahrungssuche an die Meeresoberfläche kommen musste. Nur wenig später treiben tote Fischschwärme in der Bucht von Triest, das Meer ist abgestorben und stinkt, die Fischerei und der Tourismus kommen zum Erliegen. Am Amazonas verdorrt der Boden, es kommt zu einer Soja-Missernte, was sich wiederum auch auf die deutsche Landwirtschaft auswirkt, da Soja als Kraftfutter gebraucht wird. Was Verantwortliche noch als Einzelphänomene abtun, deutet die KI des IT-Experten Manzano anders: Binnen weniger Monate droht eine weltweite Krise, da die scheinbaren „Einzelphänomene“ in einem globalen Domino-Effekt summiert zu einer weltumspannenden Gefahr für die Menschheit werden. Doch die Warnung wird aus verschiedensten Gründen – je nach Interessenlage (Politiker, Wirtschaftsvertreter, Kapitalgeber, Börsenspekukanten) – nicht berücksichtigt. Im Gegenteil: Piero Manzano, Sarah Keller und der beide inzwischen unterstützende Influencer Linus Strand werden selbst zur Zielscheibe mächtiger, weltweit operierender Profiteure, die sich in ihren Geschäften gestört fühlen.
    Elsberg verbindet in seinem Thriller eine für Laien kaum überschaubare Zahl wissenschaftlicher Fakten mit realistischen Handlungselementen zu einem in seiner Deutlichkeit beeindruckenden und beängstigenden Umweltdrama. Die Kompaktheit aller mehr oder weniger gleichzeitig auftretenden Katastrophen, deren Zahl im Laufe der Handlung in schneller Folge noch zunimmt, mögen manche Leser vielleicht als unrealistisch kritisieren, doch gerade dieses Zeitraffer-Tempo macht „Eden“ zu einem packenden Thriller, der die Gefahren menschlicher Umweltschädigung in ihren globalen Wechselwirkungen erst richtig erkennbar werden lässt.
    Doch der Autor vereinigt in seinem spannenden, dialogreichen und drehbuchreifen Handlungsrahmen aus Umweltproblemen und daraus folgenden Wirtschaftskrisen nicht nur die Gefahren und verdeutlicht deren Ursachen. Er zeigt uns auch die Schwierigkeit der Problemlösung. Denn nur weltweites Umdenken und globale Gegenmaßnahmen können uns letztlich schützen. Doch der politische Wille dazu ist nicht gegeben, sind sich Experten im Roman einig: „Die globale Koordination ist der Knackpunkt. Wer übernimmt die Führung?“ … „Die UN ist zu langsam. Die G20 zu zerstritten. Die EU zu bürokratisch. Die USA erst mal sowieso raus – und viele andere nehmen das zum Anlass, ebenfalls ihre Lebensgrundlagen zu zerstören.“ Während die Politik zögert, wächst die Gefahr des globalen Umwelt- und Klimawandels, wie uns Marc Elsberg in dramatischen Bildern vor Augen führt.
    Dank der extrem kurzen, tempo- und aktionsreichen Kapitel sowie schnellen Szenenwechsel rund über den Erdball mag man mit dem Lesen des Romans „Eden“ gar nicht aufhören, woran auch die Länge von 770 Seiten nicht hindert. Aber eines ist sicher: Wer diesen Thriller gelesen hat, mag keine Lachsbrötchen mehr.

  • Packender, bestens recherchierter Umweltthriller

    Von: Buchbesprechung Datum: 25. Februar 2026

    REZENSION – Vor fast 15 Jahren schilderte der österreichische Schriftsteller Marc Elsberg (59) in seinem internationalen Bestseller „Blackout. Morgen ist es zu spät“ die verheerenden Folgen eines europaweiten Stromausfalls. Ausgangspunkt des Thrillers war die Warnung des italienischen Informatikers Piero Manzano vor einem gefährlichen Hacker-Angriff. Auch in seinem neuen, im Februar beim Verlag Blanvalet veröffentlichten Wissenschaftsthriller „Eden. Wenn das Sterben beginnt“ ist es wieder Piero Manzano als Entwickler einer hoch entwickelten Künstlichen Intelligenz (KI), der aufgrund der Auswertung weltweit verfügbarer Daten und daraus sich ergebender Prognosen vor schwersten Umweltschäden warnt, die sich zu einer globalen Katastrophe mit unabsehbaren Folgen entwickeln können.
    Schon das für einen Roman ungewöhnliche Titelbild, auf dem der nur schwach erkennbare Titel „Eden“ mit einem dicken giftgelben X unkenntlich gemacht ist, macht deutlich, dass es den paradiesischen Garten Eden nicht mehr gibt und das Sterben unserer Umwelt mit der Überbevölkerung unseres Planeten, spätestens aber mit Beginn des Industrie-Zeitalters und der auf Niedrigpreis ausgerichteten Massenproduktion begann.
    Der Roman beginnt zunächst harmlos mit den auf seinem Social-Media-Kanal vom 23-jährigen Influencer Linus Strand aus der Karibik geteilten schönen Urlaubsbildern von Sommer, Sonne, Strand und Meer. Doch beim Ausflug eines Touristenboots zum Tauchen, geleitet von der gleichaltrigen Meeresbiologin Sarah Keller, attackiert plötzlich ein Riesenkalmar vor den Augen der Taucher einen Walhai. Keller folgert, dass dem in der Tiefsee lebenden Kalmar nach dem Sterben des Planktons die Nahrungsquelle versiegt ist, weshalb er zur Nahrungssuche an die Meeresoberfläche kommen musste. Nur wenig später treiben tote Fischschwärme in der Bucht von Triest, das Meer ist abgestorben und stinkt, die Fischerei und der Tourismus kommen zum Erliegen. Am Amazonas verdorrt der Boden, es kommt zu einer Soja-Missernte, was sich wiederum auch auf die deutsche Landwirtschaft auswirkt, da Soja als Kraftfutter gebraucht wird. Was Verantwortliche noch als Einzelphänomene abtun, deutet die KI des IT-Experten Manzano anders: Binnen weniger Monate droht eine weltweite Krise, da die scheinbaren „Einzelphänomene“ in einem globalen Domino-Effekt summiert zu einer weltumspannenden Gefahr für die Menschheit werden. Doch die Warnung wird aus verschiedensten Gründen – je nach Interessenlage (Politiker, Wirtschaftsvertreter, Kapitalgeber, Börsenspekukanten) – nicht berücksichtigt. Im Gegenteil: Piero Manzano, Sarah Keller und der beide inzwischen unterstützende Influencer Linus Strand werden selbst zur Zielscheibe mächtiger, weltweit operierender Profiteure, die sich in ihren Geschäften gestört fühlen.
    Elsberg verbindet in seinem Thriller eine für Laien kaum überschaubare Zahl wissenschaftlicher Fakten mit realistischen Handlungselementen zu einem in seiner Deutlichkeit beeindruckenden und beängstigenden Umweltdrama. Die Kompaktheit aller mehr oder weniger gleichzeitig auftretenden Katastrophen, deren Zahl im Laufe der Handlung in schneller Folge noch zunimmt, mögen manche Leser vielleicht als unrealistisch kritisieren, doch gerade dieses Zeitraffer-Tempo macht „Eden“ zu einem packenden Thriller, der die Gefahren menschlicher Umweltschädigung in ihren globalen Wechselwirkungen erst richtig erkennbar werden lässt.
    Doch der Autor vereinigt in seinem spannenden, dialogreichen und drehbuchreifen Handlungsrahmen aus Umweltproblemen und daraus folgenden Wirtschaftskrisen nicht nur die Gefahren und verdeutlicht deren Ursachen. Er zeigt uns auch die Schwierigkeit der Problemlösung. Denn nur weltweites Umdenken und globale Gegenmaßnahmen können uns letztlich schützen. Doch der politische Wille dazu ist nicht gegeben, sind sich Experten im Roman einig: „Die globale Koordination ist der Knackpunkt. Wer übernimmt die Führung?“ … „Die UN ist zu langsam. Die G20 zu zerstritten. Die EU zu bürokratisch. Die USA erst mal sowieso raus – und viele andere nehmen das zum Anlass, ebenfalls ihre Lebensgrundlagen zu zerstören.“ Während die Politik zögert, wächst die Gefahr des globalen Umwelt- und Klimawandels, wie uns Marc Elsberg in dramatischen Bildern vor Augen führt.
    Dank der extrem kurzen, tempo- und aktionsreichen Kapitel sowie schnellen Szenenwechsel rund über den Erdball mag man mit dem Lesen des Romans „Eden“ gar nicht aufhören, woran auch die Länge von 770 Seiten nicht hindert. Aber eines ist sicher: Wer diesen Thriller gelesen hat, mag keine Lachsbrötchen mehr.

Pressestimmen

  • »Der Wiener Autor Marc Elsberg versteht es, aktuelle Themen in breitwirksame Unterhaltungsliteratur zu verpacken.« APA

  • »Marc Elsberg hat einen packenden Roman über Kipppunkte, Klimawandel und Kapitalismus geschrieben.« Denis Scheck, Tagesspiegel

  • »So gründlich der Österreicher den Umweltfrevel auch wissenschaftlich unterfüttert, so bildstark inszeniert er den Plot.« Kölnische Rundschau

  • »Gerade dieses Zeitraffer-Tempo macht ‚Eden‘ zu einem packenden Thriller, der die Gefahren menschlicher Umweltschädigung in ihren globalen Wechselwirkungen erst richtig erkennbar werden lässt.« Sigismund von Dobschütz, Fränkischer Tag (online)

  • »Es gibt noch einmal großes Katastrophenkino.« Kölnische Rundschau

  • »Packend erzählt und akribisch recherchiert.« Rheinland Presse

  • »Spannende Recherche – das alles in einem spannenden Thriller.« BR Abendschau

  • »Fesselnd ist die Realitätsnähe des Buches.« Oberösterreichische Nachrichten

  • »Elsberg ist ein Meister darin, gesellschaftliche Entwicklungen in atemberaubende Szenarien zu verwandeln.« az-online.de

  • »Mit einem untrüglichen Gespür für die Themen unserer Zeit holt Marc Elsberg uns aus der Komfortzone(...).« Niederösterreicherin

  • »Wer Elsberg kennt, weiß: Schlafen ist beim Lesen keine Option.« az-online.de

  • »Elsberg überzeugt mit gründlicher Recherche und einem rasanten Plot, der politische, ethische und technologische Fragen klug verwebt.« Insider Magazin

  • »Der Bestsellerautor legt mit “Eden” einen beklemmend realistischen Krimi vor.« Insider Magazin

  • »„Eden“ ist ein mutiges Buch in einer Zeit, in der immer mehr Politiker den Klimawandel gerne ins Lächerliche ziehen, für obsolet erklären oder einfach ignorieren.« Die Presse

  • »Das Buch zwingt den Leser, über die Grenzen des Fortschritts nachzudenken.« Insider Magazin

  • »Marc Elsberg ist bekannt als ein Autor, der sich intensiv mit seinen Stoffen auseinandersetzt und selbst kleinste Details akribisch recherchiert.« Radio FM4

  • »Was Elsberg auch im Thriller-Genre gelingt, wo sehr viel Komplexität reduziert wird und Zwischentöne oft ausbleiben, ist plastische Beispiele für gesellschaftliche Diskussionen zu finden« Radio FM4

  • »Marc Elsberg tut es schon wieder: Er ist quasi das klimaaktivistische Gewissen einer ganzen Generation.« ORF3 Kultur Spezial „erLesen“

  • »Marc Elsberg hat das Genre der Science-Thriller perfektioniert. Der Autor […] führt spannungsgeladene Handlung und wissenschaftliche Präzision zur Höchstform zusammen.« 3sat „Kulturzeit“

  • »Spannend, klug und mitreißend.« WDR 2 Loslesen

  • »All die Fakten, die man sich auch in Sachbüchern anlesen könnte, bekommt man hier in einer spannenden Geschichte verpackt.« WDR 2 Loslesen

  • »Kaum ein Zweiter versteht es so gut wie der Wiener Autor Marc Elsberg, aktuelle Themen in informative und spannende Unterhaltungsliteratur zu verpacken.« Klaus Frensing, Neue Westfälische

  • »Ein spannender Thriller, der wissenschaftliche Fakten mit rasantem Tempo verbindet.« Wochen Spiegel

  • »Gut recherchiert und somit leider nicht nur Fiction.« Augsburger Allgemeine

  • »Dank der extrem kurzen, tempo- und aktionsreichen Kapitel sowie schnellen Szenenwechseln rund um den Erdball mag man mit dem Lesen gar nicht aufhören« Sigismund von Dobschütz, Saale-Zeitung

  • »Der Meister des Wissenschafts-Thrillers, Marc Elsberg, zeigt in seinem neuen Buch die radikalen Folgen des Artensterbens.« Kronenzeitung

  • »Bei diesem Buch wird einem angst und bange.« Passauer Neue Presse

  • »Elsbergs intensive Recherche zu Klimamodellen, technologischen Ansätzen und globalen Abhängigkeiten verleiht dem Stoff große Glaubwürdigkeit.« Beschaffung Aktuell

  • »Rasanter Krisenthriller über Kipppunkte, Machtspiele und eine eskalierende Weltlage. [...] Kurzweiliges Werk mit großartig recherchierten Fakten« Gutes Lesen Magazin

  • »Ein mitreißender Thriller nah an unserer Gegenwart.« Gaggenauer Woche

  • »Der Roman ist nicht nur spannend, sondern auch ein Warnruf gegen die Ignoranz, die zu einer globalen Katastrophe führen kann.« Dieburger Anzeiger

  • »Ein spannender Wissenschaftsthriller« Haller Kreisblatt

  • »Ein 768 Seiten starker Pageturner, der noch lange nachhallt. Absolute Empfehlung!« Oberösterreicherin

  • »Eine packende, hochaktuelle Öko‑ und Technothriller‑Vision, die den Leser von der ersten Seite an mitreißt.« Leben mit Stil

  • »EDEN ist kein leichter Thriller für zwischendurch, sondern ein Denkanstoß in Romanform – beunruhigend, komplex und erschreckend nah an der Realität.« literatur-blog.at

  • »Marc Elsberg verpackt die Themen der Zeit in Geschichten, die man kaum aus der Hand legen kann.« KNA (Katholische Nachrichtenagentur)

  • »Bestseller-Autor Marc Elsberg lehrt uns in seinem neuen Roman ‚Eden‘ das Gruseln vor jenen Klimaproblemen, zu denen wir alle beitragen.« NEWS

  • »Aktuell! Wissenschaftliche Hintergründe! Temporeich!« TV Hören und Sehen

  • »Marc Elsberg bietet in seinem neuen Buch "Eden" einen Katastrophen-Thriller, der eine spannende Geschichte mit den Problemen unserer Zeit kombiniert.« t-online.de

  • »Marc Elsberg […] verbindet Tempo, Recherche und einen globalen Plot zu einem eindringlichen Thriller.« „Long Story Short“ Podcast

  • »Elsberg gelingt ein atemloser Thriller, der wissenschaftliche Komplexität in packende Szenen übersetzt.« chilli Magazin

  • »‘Eden‘ ist kein leiser Roman, sondern ein literarischer Alarmruf: eindringlich, beängstigend und erschreckend plausibel.« chilli Magazin

  • »Der Autor zeigt (...), dass er die Katastrophen-Thriller beherrscht wie kein anderer deutschsprachiger Autor.« denglers-buchkritik.de

  • »Beklemmend wie präzise recherchiert.« DWA Kanal Royal Videocast

  • »Der Plot, die Schauplätze an vielen Ecken der Erde und die detailreiche Beschreibung der ökologischen und wirtschaftlichen Folgen begeistern. Ein tolles Buch!« idowa

  • »Marc Elsberg hat einen spannenden Thriller geschrieben. Er nimmt reale Prozesse der Gegenwart [...] und verdichtet sie zu einem spannenden Plot.« Matthias Zehnders

  • »Thriller-Meister Marc Elsberg legt mit “Eden” eine global gespannte Mischung aus Thriller und aktueller Klima-Dystopie vor.« Buchliebe

  • »Eins haben alle Elsberg-Romane gemeinsam: Ihre wissenschaftlich-gesellschaftlichen Themen [...] sind extrem gut recherchiert und stets am Puls der Zeit.« Krimicouch

  • »Mehr als 700 spannungsgeladene Seiten versprechen kurze Nächte. Auch aufgrund der fundierten naturwissenschaftlichen Recherche eine Empfehlung für jedes Thriller-Regal.« bibliotheksnachrichten

  • »Eden ist [...] ein Appell, sich der verheerenden Auswirkungen des menschlichen Handelns gegenüber der Natur auch für das eigene Überleben bewusst zu machen.« Fachzeitschrift der DWA

  • »Neben unterhaltsamen Plots bieten die Romane viel Hintergrundwissen und werfen Fragen auf, die stark zum Nachdenken anregen.« T-Online.de

  • »Thriller mit erschreckender Realitätsnähe« T-Online.de

  • »Brisanter Umweltthriller« Playboy

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